Hierbei handelt es sich um die wichtigsten Energielieferanten in der Nahrung.
Sie setzen sich aus den Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff zusammen.
Man unterscheidet zwischen:
Einfachzucker (Monosaccharide)
Dazu gehören:
Traubenzucker (Glucose)
Fruchtzucker (Fructose), die beide in Obst und Honig
enthalten sind;
Schleimzucker (Galaktose), die beispielsweise in Milch enthalten
ist.
Zweifachzucker (Disaccharide)
Eine Zusammenlagerung von 2 Einfachzuckern nennt man Zweifachzucker.
Dazu gehören:
Rohr- und Rübenzucker (Saccharose)
Milchzucker (Lactose)
Malzzucker (Maltose).
Vielfachzucker (Polysaccharide)
Wenn sich viele Einfachzucker in langen Molekülketten aneinander reihen entstehen
sogenannte Vielfachzucker. Die pflanzliche Stärke ist ein solcher Vielfachzucker
und hat die Struktur kleiner Körnchen. Diese Vielfachzucker liefern Energie für
lange Zeiträume und werden auch komplexe Kohlenhydrate genannt. Sie werden time
released (zeitverzögert) im Verdauungstrakt abgebaut und so besteht über mehrere
Stunden ein konstanter Blutzuckerspiegel im Blut.
Komplexe Kohlenhydrate sind enthalten in Lebensmitteln wie:
Naturreis
Teigwaren
Kartoffeln und
Vollkornprodukten.
Ihr Körper speichert die Kohlenhydrate als Glykogen, das aus etwa 5000 Traubenzuckerresten
besteht. Dieses Glykogen wird bei Nahrungsmangel und vor allem bei körperlicher
Anstrengung (schwere geistige/körperliche Arbeit, Sport,...) verbraucht. Glykogen
wird in der Muskulatur und vor allem in der Leber (ca. 400 g) gespeichert.
Einen Großteil der täglichen Kohlenhydratzufuhr sollten Sie in Form komplexer
Kohlenhydrate zu sich nehmen. Ihr Bedarf an Kohlenhydraten richtet sich nach
der
Tätigkeit, der Sie nachgehen und die Aufnahme sollte zwischen 3 und 5 g pro kg
Körpergewicht/Tag liegen.Hochleistungssportler und Schwerarbeiter benötigen natürlich
entsprechend mehr.
|